Am Mittwoch, den 8. Juni 2011, fand die erste Gürtelprüfung für die Gruppe der Gelb- und Grüngurte auf dem Programm. Der Prüfer Michael Scherer forderte zum ersten Mal auch eine theoretische Prüfung, die sich auf die koreanische Terminologie bezog. Den Anwärtern wurde beim Prüfungsfach „Grundschule“ eine Taekwondo-Technik angesagt, die sie dann demonstrieren mussten. Obwohl der Prüfer gleichzeitig auch der Trainer der Prüflinge war konnte man doch bei einigen die Aufregung spüren. So mussten einige Aspiranten ihre Prüfungsform (Taeguek Poomsae) wiederholen. Besser lief es dann bei den Partnerübungen Einschrittkampf und Selbstverteidigung, so wie beim Prüfungsfach Pratze. Hier müssen die Taekwondoins verschiedene Taekwondo-Techniken auf ein Schlagpolster demonstrieren, wobei die Zielgenauigkeit eine entscheidende Rolle spielt. Bei den Freikampfübungen bemängelte der Prüfer lediglich, dass manchmal zu tief gekickt wurde, ansonsten aber flüssige Bewegungen zu sehen waren. Zwei Prüflinge wurden auf den blauen Gürtel geprüft und hatten somit noch einen Bruchtest auf ihrem Prüfungsprogramm. Die zwei Jungs im Alter von 14 und 15 Jahren mussten ein 2 cm dickes Brett durchschlagen, was beiden auch gelang. Unterm Strich konnten alle 18 Prüflinge ihr Prüfungsziel erreichen.